Ich habe es hier vor langer Zeit schon einmal geschrieben. Die 50+1-Regelung im deutschen Profifußball muss weg.
Erstens, weil die Dominanz der Bayern, die seit Jahren und Jahrzehnten die Bundesliga beherrschen, anders nicht zu brechen ist. Und das wird auch in Zukunft der Fall sein, wenn es so weiter geht.
Zweitens ist die Bundesliga sowieso jetzt schon total im Griff des Kommerzes. Ob da nun in Zukunft auch vermehrt in- oder ausländische Geldgeber investieren, macht keinen Unterschied.
Drittens sollten sich die Fans vom lieb gewonnen "Traditionalismus" verabschieden. Auch auf die Gefahr hin, dass dann Bier und Bratwurst nicht mehr nur für zehn Euro im Stadion zu haben sein werden.
Und zu Jürgen Klopp: Der DFB hätte ihn schon 2016, bevor er zu Liverpool ging, engagieren sollen. Nach den Fehlgriffen Flick und Nagelsmann liegt der deutsche Fußball am Boden.
Ob der mittlerweile auch schon fast 60-jährige Klopp das Ruder herum reißen kann und neue Begeisterung entfachen kann, bleibt abzuwarten. Er kommt zu spät. Aber gut, dass er jetzt da ist.
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