20.1.22

Songs of my life – Die Songs meines Lebens: TEIL 2: Electric Light Orchestra - „Telephone Line“, 1976

Wie bereits geschrieben, „verfolgt“ mich das ELO seit meiner Kindheit.

In „Telephone Line“ singt Jeff Lynne über einen Anruf bei – ich vermute - seiner Ex. Die nimmt den Hörer jedoch nicht ab.

Seinen ganzen Weltschmerz packt er in den Song („Telephone line / Give me some time / I'm living in twilight“). Die Nummer beginnt ganz leise mit Wählgeräuschen, und steigert sich dann immer mehr und mehr.

Eigentlich gefällt mir das ganze Album „A new world record“. Auch die anderen Titel wie „Do Ya“ oder „Shangri-La“. In Letzterem geht es auch um eine Trennung („My Shangri-La has gone away / Faded like The Beatles on Hey Jude“).

Song meines Lebens Nummer Zwei.

19.1.22

Radio – My passion: TEIL 5 – LETZTER TEIL

2008 kam ich nach dem Abschluss zurück nach Hause. Bald hatten wir auch hier schnelles Internet. Inzwischen hatte so ziemlich jede Radiostation auf der Welt ein Potpourri an Online-Zusatzstreams gestartet, etwa „80er“, „Lovesongs“, „Rock“ etc.

Immer öfter las man im Netz, dass bald im Äther eine Digital-Revolution stattfinden würde: Die Einführung von DAB+. 2011 dann startete der erste Bundesmultiplex mit Sendern wie „Radio Bob“ und Absolut Radio. Ich überlegte hin und her, und entschied am Ende, mir so ein Gerät zu kaufen.

Doch auch im Auto wollte ich nun mehr Auswahl. Ich fand im Internet ein DAB+-Radio, welches man mit dem herkömmlichen UKW-Autoradio verknüpfen konnte. Das Senderangebot war zwar noch recht dürftig, aber immerhin, ein Anfang. Es sollte allerdings noch fast 10 Jahre dauern, bis sich die Sendervielfalt signifikant erhöhte.

ENDE


Das war der letzte Teil meiner Serie. Ihr denkt jetzt sicher: „Oh, was für ein Nerd!“

Nun, die einen sammeln Briefmarken, die anderen gehen auf Antiquitätenmärkte. Wieder andere....Egal. Ich lasse mir mein Hobby nicht nehmen.

Danken möchte ich in Bezug auf mein Hobby vor allem meinem ehemaligen Schulfreund M. Er hat meine Begeisterung für das Medium erweckt, und arbeitet heute selbst dort.

Und danken möchte ich meinem Vater.

Neue Serie: Songs of my life – Die Songs meines Lebens

Als ich klein war, hatten meine Eltern in ihrem orangefarbenen Opel Kadett genau eine Kassette. Die lief immer wieder, bis sie total abgenudelt war. Darauf waren drei Bands: ABBA, die Beach Boys und das Electric Light Orchestra.

Ich nannte die Kassette, warum auch immer, „Oberbeiti“.

Die Songs darauf habe ich bis heute im Ohr. Drei davon sollen die ersten „Songs meines Lebens“ in dieser Reihe sein.

TEIL 1

Beach Boys: „Sloop John B“, 1965

Alles, was ich über diesen Song weiß, habe ich erst später heraus gefunden. Ich versuche, es zu reproduzieren.

„Sloop John B“ stammt im Original weitestgehend vom „Kingston Trio“. Das hat Brian Wilson selbst auch so gesagt. Der Song handelt von einer Fahrt mit der Slup („sloop“) John B, auf der Fahrt rund um „Nassau Town“. Der Koch aß den ganzen Mais auf, und es war eine furchtbare Reise.

Am Ende heißt die line: „This here is the worst trip / I've ever been on“. Das Wort „trip“ ist hier doppeldeutig. Es geht nicht nur um den Trip auf dem Schiff, sondern auch um einen Drogentrip.

Auf YouTube findet man eine recht neue Studioversion mit Wilson, Al Jardine und dessen Sohn, in der sie die Zeile zur Entschärfung in „This here is the best trip / I've ever been on“ umtexten.

Vgl. dazu auch die nächsten beiden Folgen meiner „songs of my life“. 

18.1.22

Weil heute Dienstag ist, und ich mich wieder frei fühle, schon mal das hier: Radio – My passion TEIL 4

2002 machte ich meine ersten Praktika beim Lokalfunk. Ich musste natürlich langweilige Sachen machen wie die Hotline betreuen, durfte aber auch im Studio live dabei sein, Interviews und Umfragen machen, und kleine Anmods selber schreiben. Später beim Uniradio durfte ich dann auch eigene Beiträge produzieren, die gesendet wurden.

Im Jahr 2004 ging ich zum Studium nach Frankfurt am Main. Was man da über Antenne empfangen konnte, wusste ich ja schon grob aus der Jugendzeit. Ich erinnere mich an die Tsunami-Katastrophe Weihnachten 2004, von der ich zuerst bei SWR3 hörte. Und an ein Feature auf SWR2 über die Chemie-Katastrophe 1984 im indischen Bhopal, das bei mir Gänsehaut verursachte.

2005 daheim dann der nächste Quantensprung: Ich tauschte LNB und Receiver an der Sat-Anlage, um Digitalempfang zu ermöglichen. Bald verließ die BBC zwar den Astra-Satelliten, doch das Programmangebot blieb ähnlich hoch. Jetzt auch mit allen französischen und niederländischen Sendern.

Fasziniert war ich, als ich einmal die Nachtsendung „Les Nocturnes“ im französischen RTL-Radio entdeckte. Moderator Georges Lang spielte englischsprachige Jingles einfach so hintereinander ab. (Wie ich beim Radio gelernt habe, heißt das „abfeuern“). Habe ich geliebt und teils auf Kassette.

In meinem Studentenzimmer im Frankfurter Wohnheim hatte ich erstmals High-Speed-Internet. Daheim, in Essen, war ich noch per Analog-Modem online gegangen. Ich surfte mich durch die Medienwelt. Facebook und YouTube gab es noch nicht, bzw. standen erst in den Startlöchern. DAS soziale Netzwerk war damals „studiVZ“ - die Älteren werden sich erinnern.

Ich hörte online alte BFBS-Sendungen nach, die mich an meine Heimat erinnerten. Einmal lauschte ich (natürlich verrauscht) Eins Live, und war erstaunt, als ich da alte Kollegen vom Bochumer Uniradio hörte. Nachts lauschte ich der „Nightline“, dem YOU-FM-Talkradio mit Holger Klein vom hr.

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TEASER: Demnächst hier eine Serie über die "songs of my life" Freut euch drauf.

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Mein Corona-Tagebuch

10.20 Uhr: Anruf beim Hausarzt.

Das PCR-Testergebnis ist...tadaaa...NEGATIV!!!!

Habe ich also sechs Tage umsonst in der Quarantäne verbracht. Stichwort: überforderte Labore...

Heißt aber nicht, dass die Seuche harmlos ist. Lasst euch trotzdem impfen und testen. Ich bin geimpft und geboostert. Und würde mich auch ein viertes Mal impfen lassen, wenn das notwendig wäre.

Immerhin, jetzt kann ich wieder raus.

Und in diesem Blog geht's weiter. Bleibt dran.

Übrigens: warum heißt das Blog "Gardings Gold", wurde ich gefragt? Nun, das ist eine schöne Alliteration. Kann man sich gut merken.


15 Uhr: Ich besuche erstmals ein Englisch-Konversationstraining bei Frau B. in meiner Nähe. Sie hatte eine Anzeige geschaltet, und ich hatte reagiert. Sie meint, ich beherrschte die Sprache doch gut genug. Möchte trotzdem mal wieder 'ne Fremdsprache parlieren.

Wir vereinbaren, dass wir telefonieren, um weitere Termine auszumachen.

17.50 Uhr: Zurück in meiner Bude. Heute morgen, nach der Bestätigung, dass ich kein Corona habe, bin ich erstmal 'ne halbe Stunde an die frische Luft gegangen. Werde ich heute Abend, vor dem Zubettgehen, wieder tun.