In Herne bin ich gerne
In Soest find' ich Trost
In Hamminkeln geh' ich pinkeln
Auf Essen bin ich versessen.
Ein Blog über meine Corona-Quarantäne, Politik, Gesellschaft und Medien. Garantiert KI-frei!
In Herne bin ich gerne
In Soest find' ich Trost
In Hamminkeln geh' ich pinkeln
Auf Essen bin ich versessen.
Laut Meldung auf "SPIEGEL ONLINE" heute morgen soll die legendäre britische Comedyreihe "Fawlty Towers" aus den 1970er-Jahren, mit Monty-Python-Star John Cleese in der Hauptrolle, wiederbelebt werden.
Als ich 1999 in England war, habe ich mir die Serie im Original, damals noch auf VHS, nach Deutschland mitgebracht. Über die Folge "The Germans" mit dem unvergessenen Satz "Don't mention the war!" konnte ich herzlich lachen. Und über den radebrechenden spanischen Kellner Manuel, dem Cleese regelmäßig eine runterhaut. Es gab davon auch mal eine deutsche Version mit Jochen Busse.
So viel Selbstironie muss man auch haben, will man das Verhältnis von Deutschland und Großbritannien verstehen.
In dem besagten Artikel steht aber auch, dass die BBC die Folge teils aus ihrem Onlineangebot heraus genommen hat. Weil sie, aus heutiger Sicht, nicht mehr politisch korrekt erscheint.
Liebe BBC, und liebe Politisch Korrekten: "Fawlty Towers" ist eine Satire. Ich wiederhole, eine SATIRE!
Das darf man nicht wortwörtlich nehmen, was dort gezeigt wird. Außerdem ist die Serie mittlerweile fast fünfzig Jahre alt.
Im "SPIEGEL ONLINE"-Artikel steht dann noch, dass Cleese bald eine Show auf einem rechten britischen Nischennachrichtenkanal moderieren will.
Das wiederum hat er eigentlich gar nicht nötig. Aber da sieht man mal wieder, wie polarisiert unsere (Medien-) Gesellschaft ist.
Leider.
The current situation in Britain is comparable with the situation in the late 1970s. The government is in turmoil, while strikes are blocking the whole country.
Then it was a Labour government which was blown away because of the "winter of discontent" 1978/'79. Margaret Thatcher came to power and wiped away the influence of the unions.
Now it is Tory Prime Minister Sunak who is facing a similar crisis that - beside the Brexit aftermaths - might cost him his job in the next elections. Whether the manifold strikes, especially in the NHS, will change politics, cannot yet be foreseen.
In any case, Brexit has changed the situation for the British economy forever. There are now some voices being heard that demand the return to the European common market. But that's impossible without a complete return to the EU.
Would a future Labour government initiate a turnback towards Brussels? I doubt it.
It is more likely that Scotland will become independent from the UK than there would be a British reentry to the European Union. But a future, more conciliatory left wing Prime Minister might tie closer relations to Brussels. Whatever happens, it is clear now that no other country will follow Britain's footsteps and leave the EU. Because it has been shown that this has a major impact on the national economy.
Nevertheless, the fact that Britain has left the EU, is still a shame.
Ich habe entschieden. Gestern habe ich zum ersten Mal ChatGPT ausprobiert. Ich habe dem Chatbot freundlich gesagt, er/es erinnere mich an HAL9000 aus „2001: A space odyssey“.
Und ChatGPT hat freundlich geantwortet.
Nun wird das Programm Schulen und Hochschulen
voraussichtlich revolutionieren.
Und den Journalismus. Der Journalismus, wie ihn mein Vater noch kannte, und wie ich ihn kennen gelernt habe, ist tot.
Deshalb habe ich entschieden: Ab heute schreibt ChatGPT mein Blog.
Das macht es wesentlich einfacher für mich, meine Gedanken zu
formulieren.
Kulturpessimismus? Das war gestern. Von nun an kann der Computer
alles.
Und der Mensch schaut in die Röhre.
SATIRE-Ende
Die Entscheidung ist getroffen. Die Ukraine bekommt von Deutschland Panzer geliefert. Da wird auch schon das nächste Fass aufgemacht. Jetzt steht die Forderung im Raum, dass Deutschland auch Kampfflugzeuge liefern soll.
Erst das Gas, dann die Panzer, jetzt Kampfflugzeuge.
Nun haben wir Russland aus dem Kreis unserer Energielieferanten
weitgehend ausgeschlossen. Bekommen unsere Rohstoffe nun unter anderem aus dem
Nahen Osten. Was aber, wenn dort ein Krieg ausbricht? Wollen wir dann wieder so
handeln? Müssen wir uns dann wieder neue Rohstofflieferanten suchen?
Zurück zur Ukraine.
Das Problem habe ich schon einmal erwähnt. Die Ukraine ist
kein Bündnispartner. Sie ist auch kein westliches Land. Auch, wenn ihre Regierung
westlich orientiert und demokratisch gewählt ist. Mit der Forderung nach weiterer
militärischer Unterstützung könnte man die Unterstützung jedes bewaffneten
Konflikts begründen. Sei es in Syrien, dem Jemen oder sonstwo.
Auch, wenn der Krieg die Schlagzeilen beherrscht, halte ich
Kanzler Scholz‘ Zögern und Zaudern in der Sache für völlig richtig. Auch, wenn
ihm sein Verhalten viele nun vorwerfen.
Ein weiteres Engagement Deutschlands im Ukraine-Krieg kann
nur in enger Abstimmung mit den westlichen Bündnispartnern in NATO und EU
sinnvoll sein. In Umfragen stimmt nur eine knappe Mehrheit der Deutschen für
die Panzerlieferung. Die anderen, zu denen auch ich gehöre, haben Angst vor
einer weiteren Eskalation.
Jetzt muss die Stunde der Diplomatie gekommen sein.